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Polyethylen vernetzt (PE-X)

Vernetztes Polyethylen. Durch einen Vernetzungsvorgang werden zwischen den Makromolekülen des Polyethylen (PE) feste Verbindungen bzw. Verknüpfungen hergestellt. Damit wird je nach Vernetzungsgrad die Gebrauchseigenschaft des PE wie z.B. Zeitstandsfestigkeit und Alterungsstabilisierung verbessert. Es entsteht ein vernetztes Polyethylen (PE-X). Als Grundmaterial wird zur Herstellung Polyethylen hoher Dichte (PE-HD) verwendet. Die Vernetzung ist irreversibel, d.h. nach der Vernetzung ist die Molekularstruktur des Grundmaterials PE verändert, was z.B. das Recycling von PE-X problematisch macht. Zur Vernetzung werden unterschiedliche Verfahren angewandt. Unter die chemischen Vernetzungsverfahren fällt das Engel-Verfahren (PE-Xa) und das Silanvernetzungsverfahren (PE-Xb). Unter das physikalische Vernetzungsverfahren fällt die Elektronenstrahlvernetzung (PE-Xc). Bei diesem Verfahren werden nach der Herstellung die PE-Rohre mit energiereichen Elektronen-Beta-Strahlen bestrahlt. Die dazu erforderlichen Anlagen erfordern einen hohen Kapital- und Energieeinsatz. Je nach Vernetzungverfahren bestehen für die einzelnen Verfahrensschritte unterschiedliche technische Schwierigkeitsgrade, deren Beherrschung entscheidend für die Eigenschaften des vernetzten Rohres ist. Thermolutz setzt keine Rohre aus PE-X ein, sondern hat sich aus technischen Gründen für die Werkstoffe Polybuten (PB) bzw. Polyethylen erhöhter Temperaturbeständigkeit (PE-RT) entschieden.

 

 

Siehe auch:
Polybuten 
Polyethylen erhöhter Temperatur- Beständigkeit (PE-RT) 
Rohrmaterial 
Sauerstoffdichte Heizrohre 

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