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Bodenbeläge

Grundsätzlich kann auf eine Fußbodenheizung jede Oberbodenbelagsart aufgebracht werden. Dies gibt dem Bauherrn, Planer bzw. Architekten bei der Auswahl des Oberbodenbelages einer Fußbodenheizung die Möglichkeit aus einer Vielzahl von flexiblen, textilen und harten Bodenbelägen, einschließlich Parkett, zu wählen.

 

Bereits in der Planungsphase sollten die notwendigen Informationen über den späteren Oberbodenbelag vorliegen. Hierzu zählen im wesentlichen die Bauhöhe und der Wärmeleitwiderstand. Die Kenntnis und Berücksichtigung der Wärmeleitwiderstände des Oberbodenbelags ermöglicht bereits bei der Planung eine optimale Auslegung und damit eine hohe Effizienz des späteren Betriebs der Warmwasser-Fußbodenheizung. Der Wärmeleitwiderstand des Bodenbelags soll den Wert von 0,15 m2K/W nicht überschreiten.

 

Je höher der Wärmeleitwiderstand des Oberbodenbelags, desto höher muß die Vorlauftemperatur gewählt werden. Die energetische Effizienz der Wärmeerzeugers wie z.B eines Brennwertkessels oder einer Wärmepumpe sinkt mit steigender Vorlauftemperatur.

 

Der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e. V. (BVF) hat zu diesem Thema eine spezielle Broschüre herausgegeben, die von der Hompage des BVF als PDF-Datei heruntergeladen werden kann.

 

 

Siehe auch:
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e. V. (BVF) 
Planungs-Verfahren 

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