Das Glossar der Flächenheizung



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Unter diesem Buchstaben finden Sie die folgenden Begriffe:

RAL-Gütezeichen Regelung der Fußbodenheizung
Randzone Renovierung
Referenzen Rohrmaterial

 
RAL-Gütezeichen   RAL ist in fast 70 Jahren zu einem Ordnungs- und Gütebegreiff geworden. Heute gilt RAL, Name und Zeichen zugleich, als Symbol für ein gehobenes Güteniveau im Sinne solider Gebrauchsqualität. Viele Arbeitsergebnisse des RAL enthalten allgemein anerkannte Regeln der Technik. Zahlreiche Qualitätsfestlegungen bezwecken die Bausicherheit oder eine erhöhte Sicherheit im Straßenverkehr. Andere dienen dem Berufsschutz, insbesondere der Unfallverhütung. Auch die farbliche Gefahrenkennzeichnung gehört dazu. Das RAL-Gütezeichen dient innerhalb und außerhalb unserer Grenzen als Ausweis für Waren oder Leistungen, die irgendwelchen RAL- Bestimmungen entsprechen.

Für die Systemzusammenstellung von Warmwasserfußbodenheizungen wurden von der Gütegemeinschaft Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. (ggf) Güte- und Prüfbestimmungen erarbeitet.
 
Randzone  

Die Randzone ist definiert als einen Bereich des Fußbodens, der sich maximal 1 m breit entlang der Außenwand erstreckt und nicht zum Daueraufenthalt von Personen vorgesehen ist. Nach DIN 4725 (EN 1264) darf im Gegensatz zu Aufenthaltszonen die maximale Oberflächentemperatur den Wert von 35° C erreichen. Dadurch kann störender Kaltluftabfall im Bereich der Außenwände bzw. Fenster abgefangen werden.

 
Referenzen   Aus praktischen Erwägungen hat die Firma THERMOLUTZ nach 20 Jahren beanstandungsfreier Planungs- und Installationspraxis aufgehört, Referenzlisten zu veröffentlichen. Sie finden auf dieser Web-Site unter dem Stichwort Referenzen eine Auswahl interessanter Referenzobjekte, die wir laufend ergänzen bzw. aktualisieren wollen. Darüber hinaus schlagen wir Ihnen vor: Wenn Sie in einem bestimmten geografischen Raum eine / einige Beispiel-Installation(en) vergleichbarer Bauprojekte kennenlernen möchten, vermitteln wir Ihnen gern die Möglichkeit, mit einem unserer zufriedenen Kunden in Kontakt zu kommen und das Objekt zu besichtigen.
 
Regelung der Fußbodenheizung   Die Fußbodenheizung muß nach der Heizungsanlagen - Verordnung wie alle Zentralheizungen automatisch geregelt, d.h. in ihrer Leistung dem jeweiligen Wärmebedarf des Raumes angepaßt werden.

Man unterscheidt zwischen:


Außentemperatur - abhängige Regelung

Die Außentemperatur wird durch einen elektronischen Regler als Regelgröße für die gewünschte Vorlauftemperatur benützt. Der Außentemperaturfühler gibt über die eingestellte Heizkurve den Sollwert für die Vorlauftemperatur vor, die der Vorlauffühler ständig kontrolliert. Entsprechende elektrische Impulse des Reglers beeinflussen die Stellglieder des Regelkreises (i. A. ein 3- oder 4 -Wegemischer) so, daß die der Außentemperatur entsprechende Vorlauftemperatur sich selbsttätig einstellt. Diese Art der Regelung wird in Verbindung mit Zeitschaltuhren eingesetzt, die in der Nacht einen Absenkbetrieb ermöglichen.

Raumtemperatur - abhängige Regelung Die Heizkreise des jeweiligen Raumes erhalten wahlweise eine konstante, manuell voreingestellte oder eine Außentemperatur-geregelte Vorlauftemperatur am Verteiler angeboten. Der Raumthermostat, dessen Temperatur sowohl von der Wassertemperatur im Boden als auch von Störgrößen im Raum beeinflußt wird (Beleuchtung, Abwärme elektrischer Geräte, Abwärme von Personen), schaltet über einen elektrischen Stellantrieb die Ventile der entsprechendene Heizkreise in Intervallen ein oder aus. Die Zeitkonstante des Heizestrichs sorgt in Verbindung mit einer 'thermischen Rückführung' am Raumthermostat dafür, daß die Raumtemperatur bis auf wenige Zehntel Grad an die gewünschte voreingestellte Temperatur des Raumthermostaten angepaßt wird.

 
Renovierung   THERMOLUTZ- Niedrigtemperatur- Fußbodenheizungen sind prädestiniert für den nachträglichen Einbau in zu restaurierende oder zu renovierende Altbauten. Die Hauptgründe dafür sind folgende:

Die Aufbauhöhe, die für die Heizung benötigt wird, beträgt nur 4 cm, darauf kommt der Trockenestrich.
Keine Feuchtigkeit und lange Trocknungszeiten, wie Sie bei Naßestrichen in Neubauten üblich sind.
Es gibt keinerlei Grundflächenverlust, weil kein Platz für irgendwelche Heizkörper geschaffen werden muß. Das Heizsystem liegt verdeckt unter der gesamten Grundfläche.
Geringe statische Belastung der Decke durch den Einsatz von Trockensystemtechnik.
 
Rohrmaterial   Dem bei einer Fußbodenheizung verwendeten Rohrmaterial kommt eine vorrangige Bedeutung zu. Der Preis für das Rohrmaterial kann - gemessen am Gesamtpreis einer Fußbodenheizung pro m2 etwa 30 - 50 % betragen.

Als Rohrmaterial kommen grundsätzlich zwei Hauptgruppen in Betracht:


Kupferrohre
(mit und ohne Kunststoffmantel)

Kupfer genießt den Ruf, ein Material überdurchschnittlicher Qualität zu sein. Aus der Sicht des Heizungsbauers ist unter heutigen Bedingungen auch das relativ teure Kupfer weniger korrosionsanfällig aber keinesfalls verlegefreundlich. Dies hat Auswirkungen auf den Preis der Fußbodenheizung, wenn man die hohen Lohnkosten in Betracht zieht.

Kunststoffrohre, speziell für hohe Temperaturen und Drücke ausgelegt

Der Allgemeinbegriff "Kunststoffrohr" bedarf erst einer Präzisierung. Genau wie man Gold und Eisen zu Recht als Metalle bezeichnet, gibt es auch im Bereich der Kunststoffrohre extreme Qualitätsunterschiede. Es gibt billige Massenkunststoffe (z. B. Gartenschlauch) und sehr hochwertige, auf bestimmte Gebrauchseigenschaften gezüchtete Rohre. Die von THERMOLUTZ bevorzugten Polybuten- Rohre gehören zu der Klasse der Spezialkunststoffe, die entwickelt wurden, um hohen Druck bei hoher Temperatur viele Jahre auszuhalten. Diese Kunststoffe haben bei 60 °C einen Berstdruck von 30 bar, also das 10fache, was für eine Fußbodenheizung mit 3 bar Betriebsdruck erforderlich wäre. Selbst bei einem technisch kaum vorstellbaren Störfall, daß das Heizsystem sich bis auf 95 °C überhitzen würde, wäre der Berstdruck noch bei 15 bar, d. h. es wäre immer noch eine 500 %ige Sicherheitsreserve gegeben.


Metall - Kunststoff Verbundrohre

(Mehrschicht - Verbundrohre)

Hier werden in einem aufwendigen Produktionsverfahren Kunststoffrohre (sog. Inliner) mit einem Mantelrohr aus Aluminium kraftschlüssig verklebt. Um diese Aluminiumschicht wird wiederum ein Kunststoffmantel extrudiert, der das Aluminium - Rohr vor Beschädigung und Korrosion schützt.

Ein Metall - Kunststoff Verbundrohr vereint die Vorteile von Metall und Kunststoffrohren:

absolute korrosionsfreiheit
flexibel und trotzdem biegbar wie ein Metallrohr
keine Rückstellkräfte
100% sauerstoffdicht

Diese Vorteile bieten sowohl in der Montage als auch von der Sicherheit Vorteile, die von keinem der vorgenannten Werkstoffe erbracht werden können.